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:-) Antimück und Antizeck

„Antimück und Antizeck“
ist eine repellent (abweisende) wirkende Salbenformulierung aus natürlichen Wirkstoffen und wird von Schülerinnen und Schülern in der „Freien Waldorfschule“ im Fach Gartenbau hergestellt.

Die Bestandteile sind im wesentlichen Niembaumöl, ätherisches Öl und Salbengrundlage in einer bestimmten Mischung. Wobei die Duftöle nur zur Verbesserung des Geruchs beitragen. Die Wirkung ist auf den für Mücken und Zecken äußerst unangenehmen Geruch von Niembaumöl zurückzuführen. Menschen fällt dieser Geruch jedoch kaum auf. Die Bestandteile sind im wesentlichen Niembaumöl, ätherisches Öl und Salbengrundlage in einer bestimmten Mischung. Wobei die Duftöle nur zur Verbesserung des Geruchs beitragen. Die Wirkung ist auf den für Mücken und Zecken äußerst unangenehmen Geruch von Niembaumöl zurückzuführen. Menschen fällt dieser Geruch jedoch kaum auf.

Die Schüler wollen mit diesem Projekt eine alternative, sehr wirksame biologische und allgemein verträgliche Methode anbieten sich vor den Plagegeistern zu schützen.

Anwendung
Die von Stechmücken bevorzugten Körperstellen werden zum Beispiel vor einer Waldwanderung vorsichtig mit der Salbe eingerieben. Hierzu gehören, vor allem Hals, Nacken, Stirn, Arme und Beine. Bitte reiben sie die Salbe nicht in die Augen! Sie wirkt für ca. drei Stunden. Problemlos kann man die Einreibung wiederholen. Überempfindliche Hautreaktionen wurden von uns nicht beobachtet.

„Antimück“ wird von Schülerinnen und Schülern in der „Freien Waldorfschule“ im Fach Gartenbau hergestellt.

Die Mücke
In Deutschland leben etwa 40 Mückenarten. Wir haben es vor allem mit der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens), welche sehr dämmerungsaktiv ist, zu tun.

Die Auwaldmücke (Aëdes ochlerodatus) und die Wiesenmücke (Aëdes vexans) zählen wir ebenfalls zu den uns belästigenden Arten. Andere Mückenarten sind seltener.

Biologie und Verhalten von Stechmücken
Die genannten Mückenarten legen ihre Eier in flachen Tümpeln, Regenfässern im Garten, oder sogar in einer mit Wasser gefüllten Blumenvase ab. Die Eier entwickeln sich zu Larven. Sie ernähren sich von den Schwebteilchen im Wasser. Die Larven verpuppen sich und nach 10 bis 14 Tagen (je nach Temperatur) schlüpfen die fertigen Mücken.

Die Zecke
Auf dem Wirt sucht die zecke nach einer dünnhäutigen Einstichstelle, im Allgemeinen an Kopf oder Ohren. Dort schneiden zunächst die messerscharfen Mundwerkzeuge des Parasiten in die Haut. In diese Wunde wird dann das mit Widerhacken versehene Saugrohr eingebohrt und mit einer zementartigen Substanz verankert. Nun injiziert die Zecke ihren Speichel in die Wunde, der das Gewebe auflöst und die Blutgerinnung hemmt. Die Mahlzeit kann geginnen. Sie besteht aus zwei Abschnitten: einer langsamen, vorbereitenden, und einer raschen, aufnehmenden Saugphase.

Übertragung von Krankheiten
Die Übertragung von Krankheitserregern, z.B. Bakterien der Lyme Borreliose, beginnt nicht sofort nach dem Festsetzen der Zecke. Vielmehr nimmt das Risiko mit der Saugdauer zu und erreicht ein Maximum bei der schnellen Saugphase, die nach ca. 48 Stunden einsetzt. Findet man also eine prall vollgesogene Zecke (am Ende ihrer Blutmahlzeit), ist das Infektionsrisiko am größten.

Repellent wirkende Salbenformulierung „Antimück“
Wirkstoffe: Niembaumöl, äth. Öl und Salbengrundlage stammen grundsätzlich aus der Apotheke.



Freie Waldorfschule Cottbus
Leipziger Straße 14
03048 Cottbus


Bei Aufbewahrung der Salbe im Kühlschrank, hält sie sich bis drei Monate!
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